JPG in WebP umwandeln
Dieses Werkzeug wandelt dein JPG nicht blind um. Es kodiert es in beiden Formaten, misst beide gegen deine Vorlage und gibt das kleinere Ergebnis aus, das dein Qualitätsziel hält. Häufig ist das WebP — aber nicht immer, und bei schon gut komprimierten JPEGs gewinnt manchmal die Vorlage selbst. Welches Format herauskam und mit welchem gemessenen Wert, steht am Ergebnis.
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JPEG, PNG oder WebP · Das Bild bleibt auf deinem Gerät
Eigene Messreihe: 13 JPEG-Vorlagen
Der Testkorpus enthält 13 JPEG-Vorlagen. Bei Qualitätsziel SSIM ≥ 0,98 gibt das Werkzeug 10 davon als WebP aus; 3 bleiben JPEG. Über alle 13 zusammen sinkt die Datenmenge um 26,5 %, von 14,8 MB auf 10,9 MB.
Die 10 gewechselten Bilder sparen im Median 35,4 %. Die 3 verbliebenen JPEG-Ergebnisse sparen im Median 14,3 %.
| JPEG-Vorlagen im Korpus | 13 |
|---|---|
| als WebP ausgegeben | 10 |
| als JPEG ausgegeben | 3 |
| davon unverändert zurückgegeben | 0 |
| Ersparnis über alle Vorlagen | 26,5 % |
| Median je Bild | 31,3 % |
| niedrigster gemessener Qualitätswert | 0,98006 |
Diese Läufe setzen keine Zielauflösung und keine Zielgröße. Gemessen ist damit allein, was der Formatwechsel bei unveränderten Maßen bringt. Ein Preset mit Zielbreite erreicht mehr — wie viel, steht hier nicht, weil es hier nicht gemessen wurde.
Grundlage sind die festgeschriebenen Korpusläufe dieses Projekts: 20 Bilder, Qualitätsziel SSIM ≥ 0,98, gemessen unter Node mit den Codec-Fassungen aus dem Manifest. Nicht mitgezählt: wide-gamut-p3.jpg — Entscheidung 44: Display-P3-Profil, unter Node ohne Farbumrechnung dekodiert. Sein SSIM unter Node ist nicht das des Produkts; das Bild prüft die ICC-Erkennung und zählt in keiner Qualitäts- oder Größenaussage mit.
Die Vorgaben dieser Seite, mit Herkunft
| Preset | Website / Blogbild (web) |
|---|---|
| Zielauflösung | bis 1920 px breit |
| Maßverständnis | Budget: kleinere Bilder bleiben unverändert, größere werden eingepasst |
| Zulässige Formate | WebP, JPEG, PNG — gewählt wird nach Messung |
| Qualitätsziel | SSIM ≥ 0,98 |
| Metadaten | werden entfernt (EXIF, GPS) |
| Herkunft der Werte | Projektwert, keine externe Quelle |
| Quelle | keine — der Wert stammt aus der Spezifikation dieses Projekts |
| Zuletzt geprüft | – Kein Prüfdatum nötig |
Die Breite 1920 steht als Standardwert in der Projektspezifikation 7.2. Eine Plattformdokumentation gibt es dafür nicht — die Zahl ist eine Setzung dieses Projekts, keine fremde Vorgabe. Die Breite ist ein Budget, keine Vorgabe — deshalb `fit: "max"`.
Plattformen ändern ihre Vorgaben ohne Ankündigung. Deshalb verfällt jede Prüfung nach 90 Tagen und erscheint dann als „Prüfung fällig" — hier und auf der Preset-Übersicht.
Das Qualitätsziel selbst ist nicht gesetzt, sondern geprüft: Am 13.09.2026 wurde es am Testkorpus gegen den Augenschein gehalten. Es besteht knapp — was das genau heißt und wo das Verfahren an seine Grenzen kommt, steht unter Wie wir Qualität messen.
Warum diese Werte?
Die Formatwahl ist hier eine Messung und keine Meinung. Für dein Bild werden mehrere Kandidaten gebaut — WebP, JPEG und bei Grafiken zusätzlich PNG —, jeder wird gegen dieselbe eingefrorene Vergleichsvorlage gemessen, und gewinnen kann nur, wer dein Qualitätsziel hält.
Eine Regel greift zugunsten von JPEG: WebP gewinnt nur mit mindestens acht Prozent Vorsprung. Ohne diese Hysterese wechselt die Ausgabe bei zwei ähnlichen Bildern das Format, und du bekommst einen gemischten Ordner, in dem Dateien sich scheinbar willkürlich unterscheiden. Acht Prozent sind wenig genug, dass ein echter Vorteil durchkommt, und groß genug, dass Rauschen es nicht tut.
Der dritte Kandidat ist deine eigene Datei. Sie tritt unverändert an und wird wie alle anderen gemessen. Ist keine Neukodierung mindestens zwei Prozent kleiner, bekommst du sie zurück. Gerade bei bereits stark komprimierten JPEGs ist das kein seltener Ausgang, sondern das richtige Ergebnis — die Alternative wäre eine zweite verlustbehaftete Kodierung, die Details kostet und kaum Bytes spart.
Welches Format am Ende herauskommt, steht deshalb nicht vorher fest und wird auch nicht versprochen. Es steht hinterher am Ergebnis, zusammen mit der gewählten Kompressionsstufe und dem gemessenen Wert.
Häufige Fragen
- Warum bekomme ich manchmal wieder ein JPEG statt eines WebP?
Weil das JPEG in diesem Fall gewonnen hat. Entweder war es bei gleicher gemessener Qualität kleiner, oder der Vorsprung von WebP lag unter acht Prozent und reichte für den Formatwechsel nicht aus.
Bleibt sogar deine Originaldatei unverändert, hat sie sich gegen beide Neukodierungen behauptet. Das Ergebnis nennt dann den Grund „Dein Bild ist bereits optimal".
- Verliert mein Bild beim Umwandeln Qualität?
Ein JPEG ist bereits verlustbehaftet kodiert; jede Neukodierung setzt auf dem auf, was davon übrig ist. Genau deshalb wird hier gemessen statt geschätzt: Der ausgewiesene Wert vergleicht das Ergebnis mit deiner Vorlage, so wie sie ist.
Ausgegeben wird nur ein Kandidat, der dein Qualitätsziel hält — oder, wenn das keiner schafft, der beste gemessene, mit einem ausdrücklichen Hinweis.
- Werden EXIF-Daten übernommen?
Nein. Alle ausgelieferten Presets entfernen die Metadaten, und dazu gehören Kameradaten und GPS-Koordinaten. Bei der ausgegebenen Vorlage geschieht das auf Containerebene, ohne die Bildpunkte anzufassen.
Das Werkzeug sagt in diesem Fall nicht „unverändert", sondern nennt die entfernten Metadaten — eine Datei, aus der gerade EXIF und GPS herausgenommen wurden, ist nicht mehr dieselbe.
- Was bedeutet der Qualitätswert unter dem Ergebnis?
Er heißt SSIM und vergleicht das Ergebnis mit deiner Vorlage — nicht nach Bytes, sondern nach Struktur: Helligkeit, Kontrast und örtliches Muster in kleinen Fenstern über das ganze Bild. 1,000 bedeutet, dass die Bilder identisch sind — diesen Wert siehst du, wenn das Werkzeug dir dein eigenes Bild zurückgibt. Darunter wird der Abstand größer.
Der Wert wird bei jedem Lauf neu gemessen und ausgewiesen, auch wenn er ungünstig ausfällt. Wie genau gemessen wird und wo das Verfahren an seine Grenzen kommt, steht auf der Seite „Wie wir Qualität messen".
- Wird mein Bild irgendwohin hochgeladen?
Nein. Die Verarbeitung läuft vollständig in deinem Browser: Dekodieren, Messen und Kodieren geschehen auf deinem Gerät, in einem Hintergrundprozess. Es gibt keinen Server, der dein Bild entgegennimmt, und deshalb auch keinen, auf dem es liegen bleiben könnte.
Das ist keine Einstellung, die man umlegen kann, sondern die Bauweise: Das Werkzeug hat keine Gegenstelle, an die es etwas senden könnte.