Bild auf 100 KB verkleinern
100 KB ist die härteste der drei Zielgrößen: Für ein großes Foto ist sie ohne sichtbaren Verlust oft nicht erreichbar. Dieses Werkzeug sagt dir, welcher der beiden Fälle eintritt, statt die Entscheidung für dich zu treffen. Es rechnet vollständig in deinem Browser, misst jedes Zwischenergebnis gegen deine Vorlage und weist den gemessenen Wert mit dem Download aus.
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JPEG, PNG oder WebP · Das Bild bleibt auf deinem Gerät
Eigene Messreihe: 20 Bilder gegen 100 KB
Von den 20 Bildern des Testkorpus liegen 12 über 100 KB. Allein über das Qualitätsziel SSIM ≥ 0,98 — ohne gesetzte Zielgröße — unterschreiten 2 davon die Grenze; im Median schrumpfen diese 12 Vorlagen um 31,5 %.
Über alle 20 Läufe liegen 10 Ergebnisse unter 100 KB. Kein Lauf verfehlte das Qualitätsziel, und keiner lieferte mehr Bytes als seine Vorlage.
| Vorlagen über 100 KB | 12 von 20 |
|---|---|
| davon allein über die Qualitätssuche darunter | 2 |
| Median-Ersparnis dieser Vorlagen | 31,5 % |
| Ergebnisse unter 100 KB | 10 von 20 |
Diese Läufe setzen keine Zielgröße — sie messen, wie weit das Qualitätsziel allein trägt. Das Preset auf dieser Seite setzt sie: Es senkt die Kompressionsstufe weiter und verkleinert notfalls die Auflösung. Die Zahlen oben sind deshalb die Untergrenze dessen, was bei 100 KB herauskommt, nicht das Ergebnis.
Grundlage sind die festgeschriebenen Korpusläufe dieses Projekts: 20 Bilder, Qualitätsziel SSIM ≥ 0,98, gemessen unter Node mit den Codec-Fassungen aus dem Manifest. Nicht mitgezählt: wide-gamut-p3.jpg — Entscheidung 44: Display-P3-Profil, unter Node ohne Farbumrechnung dekodiert. Sein SSIM unter Node ist nicht das des Produkts; das Bild prüft die ICC-Erkennung und zählt in keiner Qualitäts- oder Größenaussage mit.
Die Vorgaben dieser Seite, mit Herkunft
| Preset | Ziel 100 KB (size.100kb) |
|---|---|
| Zielauflösung | höchstens 100 KB |
| Maßverständnis | entfällt ohne Zielauflösung |
| Zulässige Formate | WebP, JPEG, PNG — gewählt wird nach Messung |
| Qualitätsziel | SSIM ≥ 0,98 |
| Metadaten | werden entfernt (EXIF, GPS) |
| Herkunft der Werte | Projektwert, keine externe Quelle |
| Quelle | keine — der Wert stammt aus der Spezifikation dieses Projekts |
| Zuletzt geprüft | – Kein Prüfdatum nötig |
Die Zielgröße 100 KB ist das Preset selbst; der Wert steht so in der Projektspezifikation 7.2 und rechnet auf 1024er-Basis (102400 Byte). Eine externe Quelle kann es dafür nicht geben. Die Auflösung bleibt unangetastet — verkleinert wird erst, wenn die Qualität die Zielgröße anders nicht hält (6.6). Ohne Zielauflösung ist `fit` wirkungslos; es steht auf „max", weil eine Vorgabe ohne Maße keine wäre.
Plattformen ändern ihre Vorgaben ohne Ankündigung. Deshalb verfällt jede Prüfung nach 90 Tagen und erscheint dann als „Prüfung fällig" — hier und auf der Preset-Übersicht.
Das Qualitätsziel selbst ist nicht gesetzt, sondern geprüft: Am 13.09.2026 wurde es am Testkorpus gegen den Augenschein gehalten. Es besteht knapp — was das genau heißt und wo das Verfahren an seine Grenzen kommt, steht unter Wie wir Qualität messen.
Warum diese Werte?
100 KB — 102.400 Byte auf 1024er-Basis — ist ein Projektwert, keine fremde Vorgabe. Er ist als Zielgröße dort sinnvoll, wo eine harte Obergrenze gilt und das Bild klein dargestellt wird. Für ein mehrere Megapixel großes Foto in voller Auflösung ist er das nicht: Die Bildpunkte selbst kosten dann mehr Bytes, als übrig bleiben dürfen.
Deshalb ist die Reihenfolge wichtig. Das Werkzeug senkt zuerst die Kompressionsstufe und erst danach die Auflösung, in Schritten von zehn Prozent bis höchstens auf vierzig Prozent der Ausgangsgröße. Ein Bild auf 100 KB zu zwingen, indem man es auf Briefmarkengröße bringt, wäre die einfache Lösung und die falsche: Du hast dann eine kleine Datei und kein brauchbares Bild.
Wird die Grenze nur unterhalb des Qualitätsziels erreicht, steht das im Ergebnis. Und wenn sie gar nicht erreichbar ist, bekommst du das kleinste Ergebnis oberhalb der Qualitätsgrenze und den Satz dazu, dass 100 KB bei diesem Bild nicht ohne sichtbaren Verlust möglich sind. Beides ist eine Auskunft, kein Fehler.
Häufige Fragen
- Warum erreichen viele Fotos 100 KB nicht ohne sichtbaren Verlust?
Weil die Bytes an der Bildinformation hängen, nicht an der Dateigröße, die man sich wünscht. Ein Foto mit Rauschen, Blattwerk oder feiner Textur hat in jedem Bildbereich Struktur, und Struktur lässt sich nicht wegkomprimieren, ohne dass sie verschwindet.
Glatte Flächen, Grafiken und Screenshots verhalten sich umgekehrt: Sie erreichen kleine Dateigrößen oft mühelos.
- Was ist der Unterschied zu „Qualität auf 40 % stellen"?
Eine Prozentzahl in einem Kompressionsregler ist ein Parameter des Encoders, keine Aussage über das Ergebnis. Dasselbe „40 %" bedeutet bei einem Nachtfoto etwas völlig anderes als bei einem Logo.
Dieses Werkzeug dreht die Richtung um: Du gibst an, wie nah das Ergebnis an der Vorlage bleiben soll, und die Kompressionsstufe ist das Mittel, um dort hinzukommen. Welche Stufe dabei herauskam, steht unter dem Ergebnis.
- Wird mein Bild vergrößert, wenn es kleiner ist als die Vorgabe?
Nein, es wird ausschließlich verkleinert. Ein kleineres Bild auf die Zielauflösung hochzurechnen erfände Bildpunkte, die die Vorlage nicht hat: Die Datei würde größer, ein Detail käme nicht hinzu.
Passt das Seitenverhältnis nicht zur Vorgabe, wird eingepasst und nicht zugeschnitten — das Ergebnis füllt den Rahmen dann nicht aus, und das Werkzeug schreibt es unter das Ergebnis.
- Was bedeutet der Qualitätswert unter dem Ergebnis?
Er heißt SSIM und vergleicht das Ergebnis mit deiner Vorlage — nicht nach Bytes, sondern nach Struktur: Helligkeit, Kontrast und örtliches Muster in kleinen Fenstern über das ganze Bild. 1,000 bedeutet, dass die Bilder identisch sind — diesen Wert siehst du, wenn das Werkzeug dir dein eigenes Bild zurückgibt. Darunter wird der Abstand größer.
Der Wert wird bei jedem Lauf neu gemessen und ausgewiesen, auch wenn er ungünstig ausfällt. Wie genau gemessen wird und wo das Verfahren an seine Grenzen kommt, steht auf der Seite „Wie wir Qualität messen".
- Wird mein Bild irgendwohin hochgeladen?
Nein. Die Verarbeitung läuft vollständig in deinem Browser: Dekodieren, Messen und Kodieren geschehen auf deinem Gerät, in einem Hintergrundprozess. Es gibt keinen Server, der dein Bild entgegennimmt, und deshalb auch keinen, auf dem es liegen bleiben könnte.
Das ist keine Einstellung, die man umlegen kann, sondern die Bauweise: Das Werkzeug hat keine Gegenstelle, an die es etwas senden könnte.